Phil Präsentiert:

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Infinity!

 

'Alles stirbt. Auch was unbesiegbar erscheint' – Captain Universe

 

Wenn Welten untergehen, Herrscher getötet werden und die Erde in größter Gefahr schwebt, kann dies nur eines bedeuten: Der verrückte Titan Thanos! Was möchte er dieses Mal? Ist er erneut hinter den Infinity Steinen her? Oder etwas anderem?

Wir befinden uns auf Titan, Thanos Heimat. Dort lernen wir eine neue Rasse kennen: Die Outrider. Diese vierarmigen Wesen besitzen die Fähigkeit, sich im Schatten zu verbergen und in tiefliegende Gedanken einzudringen.

Der Outrider wird nach Attilan, die Stadt der Inhumans, geschickt, in der er in Black Bolts Kopf eindringt, um nötige Informationen zu erhalten. Doch er wird von Black Bolt aufgehalten. Verletzt macht sich der Outrider zurück zu seinem Herrn, um Bericht zu erstatten. Thanos hat die Information, die er braucht und macht seine Armeen bereit für seinen Masterplan:

Die Suche nach seinem Sohn!

 

Was sich hier nach der schönsten Vater Sohn Story anhört (ich meine hey, er sucht das ganze Universum ab, um seinen Sohn zu finden), stellt sich schnell als ein Blockbuster im Heftformat heraus.

Thanos möchte sich nicht etwa mit seinem Sohn zusammen tun, im Gegenteil: Er will ihn töten, um zu vermeiden, dass er sich in der Zukuft gegen seinen Vater stellt.

Zeitlgeich beginnen die Builder, eine der ältesten Rassen im Universum, sämtliche Planeten zu bedrohen, wie etwa die Heimat der Kree oder der Skrull. Auf der Erde angekommen, versucht Thanos weitere Informationen zu seinem Sohn aus Black Bolt wortwörtlich heraus zu schlagen, während seine Gefolgsleute, genannt 'Black Order', die Erde unsicher machen. Egal ob in Wakanda, Atlantis oder New York, überall befinden sich mächtige Schergen auf der Suche nach dem Sohn von Thanos.

Mittendrin die Avengers, die nicht nur die Erde, sondern das ganze Universum retten wollen. Mit Hilfe der Kree und den Skrull und vielen weiteren Rassen, tun sie sich zusammen um eine epische Schlacht zu bieten in der der Eine oder Andere in ein Star Wars-Feeling kommt.

Jonathan Hickman (Fantastic Four) schafft es wunderbar, Dialoge, die man auch mit der realen Welt verbindet, in Comicform wiederzugeben. So gibt es eine schön beschriebene Stelle, in der Alienrassen vor Thanos flüchten müssen und evakuiert werden, was man mit der Flüchtlingskrise in unserer Welt verbinden kann. Die Zeichnungen von Jerome Opeña, Dustin Weaver und Steve Sanders sind sehr detailliert und man findet schöne Panels, gerade solche mit Galaxien und Welten haben mich sehr überzeugt.

Ich habe INFINITY in zwei Megabänden gelesen und somit noch Storys wie Avengers und New Avengers mitverfolgt. Zu den Bänden muss ich sagen, dass ich den ersten ein wenig langweilig empfand, da dort mehr oder weniger nur lange Reden gehalten werden, jedoch nichts unternommen.

Im zweiten Band geht die Story für mich dann erst richtig los, endlich sieht man Dialoge, die auch Auswirkungen auf die Zukunft der Story haben, endlich sieht man auch mehr von den 'Bösewichten' und erfährt mehr über deren eigentlichen Absichten.

Am Besten lässt man sich nicht vom ersten Megaband abschrecken und lest beide hintereinander!

 

LG, Philip von Nerdtastisch.